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Weileder - Badmöbel - Blog

07 Feb 2017

Zum Valentinstag

 Zum Valentinstag

 

Einst gab es einen heiligen Valentin, der im dritten Jahrhundert im heutigen Italien lebte. Dieser Mann schenkte gerne an Paare Blumen aus seinem Garten, obwohl es seinerzeit laut Gesetz vom römischen Kaiser verboten war. So wurde Valentin bestraft und am 14. Februar 269 hingerichtet. Erst 100 Jahre später wurde Valentin heilig gesprochen und gut 200 Jahre nach seinem Ableben erklärte der damalige Pabst dann den 14. Februar zum Valentinstag, so dass dieser sage und schreibe bereits seit dem Jahre 496 gefeiert wird. 

Langsam entwickelte sich dieser Tag als der Tag der Verliebten und es wurden, je nach Land z. B. Liebesbriefe und Geschenke ausgetauscht. In Europa kennt man den Valentinstag erst seit 1950. Für Verliebte fand er mehr und mehr an Bedeutung und man schenkte sich schließlich nicht nur Blumensträüße und Pralinen sondern erfreute seine(n) Geliebte(n) auch mit Kleinigkeiten, welche heute schon mal größer ausfallen dürfen. 

Perfekt ist dieser Tag nicht nur für Geschenke sondern um einfach mal wieder "die" Liebesbotschaft schlechthin zu überbringen und mit den 3 Worten "ich liebe dich" der Beziehung wieder neuen Schwung zu geben. 

Überall auf dieser Welt werden diese Wörter gesprochen, überall ist die Liebe gleich und sie ist und bleibt grenzenlos.


Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen, verliebten Valentinstag!

Ihr Badmöbel Weileder-Team!

 

 

23 Jun 2016

Tipps für den Poolwasser-Check!

Wie sauber ist mein Poolwasser wirklich?

Eine wichtge Frage! Damit Sie wissen, wie es um Ihr erfrischendes Nass steht, sollten Sie regelmäßg einmal wöchentlich den Zustand Ihres Pool-Wassers überprüfen.

Nicht auszudenken: das Wasser ist über Nacht trüb geworden oder gar grün. Ein Alptraum! Wer jetzt nicht schnell handelt, riskiert einen Wasserwechsel. Besser wäre ein regelmäßger Poolwasser-Check gewesen, denn wer pures Badevergnügen im eigenen Pool erleben möchte, ohne sich groß Sorgen wegen der Wasserqualität machen zu müssen, sollte sich an folgende Tipps halten.

Schon gewusst?

Verlassen Sie sich nie darauf, dass ihr Wasser ohne Check sauber bleibt. Dies kann vielleicht mal gut gehen aber in der Regel ist das nicht der Fall. Ist das Wasser einmal „umgekippt“, kann es passieren, dass sie tausende von Litern des kostbaren Wassers austauschen müssen – eine reine Verschwendung!

Viele unterschätzen diesen wichtigen Hinweis und messen entweder falsch oder nicht regelmäßig und wundern sich dann über die folgenden Konsequenzen, wie schlechte Wasserqualität, größerer Reinigungsaufwand, vermehrter Einsatz von Pflegemitteln, usw. Alles verbunden mit höherem Arbeitsaufwand und unnötigen Kosten.

Wissenswertes für Pool-Anfänger!

Die zwei wichtigsten Werte, die Sie bestimmen sollten ist der Gehalt an Chemikalien, wie Chlor, Aktivsauerstoff oder Brom und der pH-Wert des Wassers, dessen Wert ausschlaggebend für die weitere Vorgehensweise ist.

Der ideale Chlorgehalt beispielsweise liegt zwischen 0,3 und 0,6 mg/l freies Chlor. Wenn dieser Wert zu niedrig ist, bilden sich Algen und Keime und zeigt sich mit grünem oder trüben Wasser und Algenwachstum.

Abhängig vom Verbrauch der Desinfektionsmittel sind erstens der pH-Wert,  die Anzahl der Badenden,  mechanische Reinigung, Sonneneinstrahlung und Wassertemperatur.

Der richtige pH-Wert sollte zwischen 7,0 und 7,4 liegen. Ein Wert darüber lässt eingesetzte Chemikalien, wie z. B. Chlor seine Wirkung nicht ausreichend entfalten. Bereits bei einem Zuviel von 0,8 geht die Wirkung von Chlor um sage und schreibe 40% zurück. Zudem können Haut- und Augenreizungen auftreten, der Säureschutzmantel der Haut wird angegriffen und hat Einfluss auf die Kalkkonzentration.

Für einen Anstieg des pH-Wertes ist Erwärmung, Wasserbewegung und Verlust von Kohlensäure, welche in jedem Wasser vorhanden ist, ausschlaggebend.

Ein zu niedriger pH-Wert begünstigt die Korrosion von Metallteilen im Schwimmbad. Ein Zuviel an Pflegeprodukten mit sauren Eigenschaften lässt den pH-Wert sinken.

Die goldene Regel

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass es gut geht. Sonneneinstrahlung und Temperaturen alleine verändern im Nu die Wasserqualität! Wichtig ist, dass Sie Wasserpflegemittel erst nach einem Wassercheck einsetzen, um die richtige Dosierung zu ermitteln.  Beginnen sie grundsätzlich immer mit der Überprüfung des pH-Werts!

Hilfsmittel

Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Pooltest-Artikel im Handel, wie hier z. B. von Bayrol der QuickTest oder der Pooltester.

Damit ist ihr wöchentlicher Wassertest kinderleicht und bequem durchzuführen und Sie freuen sich über klares Poolwasser während der ganzen Saison.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Abtauchen ins kühle "klare" Nass,

Ihr Badmöbel Weileder-Team!

23 Mai 2016

Sommerzeit – Bienen- und Insektenzeit

Mit Naturgärten Bienen schützen


Der Sommer kommt mit kleinen Schritten… Der Frühling hat bereits sein buntes Blumenmeer in unsere Gärten gezaubert. Die richtige Zeit also, auf das zunehmende Bienensterben aufmerksam zu machen. Bevor Sie jetzt Ihren Garten Zentimeter für Zentimeter in eine wahre Pracht verwandeln, um vielleicht auch Ihre Nachbarn zu beeindrucken, sollten Sie sich für folgende Informationen Zeit nehmen. Es ist höchste Eisenbahn, dass jeder seinen Beitrag leistet, unsere Bienen zu schützen. Denn bereits Albert Einstein sagte schon: "Keine Bienen, keine Pflanzen, keine Tiere und in vier Jahren keine Menschen." Das sollte zu denken geben!


„Wenn die Bienen von der Erde verschwinden… „ (Text von Imker Klaus aus Berlin)


Wenig bekannt ist die Tatsache, dass es in Amerika vor der europäischen Kolonisierung überhaupt keine Honigbienen gab und die Bestäubung der Wildpflanzen ausschließlich Wildbienen übernommen haben. Damit wäre ja eigentlich Einsteins Aussage widerlegt: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Das wäre richtig, wenn es bei dem jetzigen Bienensterben „nur“ um die Honigbiene gehen würde. Aber es stirbt die Honigbiene UND die Wildbiene!


Wobei die Honigbiene natürlich im Fokus der Öffentlichkeit steht, da sie schließlich nach Schätzungen weltweit der Landwirtschaft einen Nutzen von 153 Mrd. Euro bringt und bei diesem Nutzen die Wildpflanzen nicht einmal eingerechnet wurden. Aber der Sensenmann geht um im Bienenstock und nicht allein bei der Honigbiene! Insektizide, Saatgutbeizmittel, die Varroamilbe, Monokulturen und die zunehmende Artenverarmung machen unseren Bienen schwer zu schaffen. Was auch jeden von uns spätestens nach dem Massenkollaps von Honigbienenvölkern in den USA in den Jahren 2006/2007, bei dem bis zu 80% der Völker betroffen waren, bewusst sein sollte.

Wenn wir den Begriff „Biene“ hören, denken wir in erster Linie an unsere Honigbiene, die es in ihrer ursprünglichen Form, die „Dunkle Biene“ in Deutschland nicht mehr gibt. Die Existenz unserer 560 einheimischen Wildbienenarten ist vielen Menschen völlig unbekannt. Die „Rote Liste“ gefährdeter Arten wird immer größer und umfangreicher. Jede zehnte in Europa heimische Wildbienenart (9,2 Prozent) ist vom Aussterben bedroht.


Im Gegensatz zu den Honigbienen nimmt man ihre wilden Artgenossen als weniger nützlich wahr, weil sie keinen Honig produzieren. Dass in Deutschland mindestens 550 Wildbienenarten leben, darunter die gehörnte Mauerbiene oder auch die Erdhummel, kann man getrost als Nischenwissen bezeichnen. Die zwischen einem Millimeter und wenigen Zentimetern großen und häufig solitär lebenden Insekten sind für ein gesundes, funktionierendes Ökosystem jedoch genauso entscheidend wie die Honigbiene.


„Unsere Lebensqualität und unsere Zukunft hängen von den kostenlosen Ökosystemdienstleistungen ab, die wir in Anspruch nehmen. Wenn wir dieses Problem nicht angehen, zahlen wir wohl möglich einen hohen Preis,“ sagt auch EU-Umweltkommissarin Karmenu Vella. Für die annähernd 2000 Wildbienenarten, Hummeln und Honigbienen in Europa wird der Lebensraum immer kleiner, die Futterquellen schwinden.

Das ist eine rein private Initiative. Ich danke allen, die sich anschließen und Ihre Freunde einladen – jeder von uns kann und sollte seinen Beitrag leisten. Euer Hobby-Imker aus Berlin, Klaus

 

Interessante Videos mit vielen Tipps zum Nachmachen:

Der Insektengarten …
https://www.youtube.com/watch?v=ay7qhOzudtY


Tiere im Hortus Insectorum
https://www.youtube.com/watch?v=tB0fgW5IYHw&index=8&list=PLyhaplbyvAWxVsvazP14AtW65jTx_oySb

 

Naturgarten Hortus Insectorum, Teil 1
https://www.youtube.com/watch?v=t9utm_Zij7g&index=6&list=PLyhaplbyvAWxVsvazP14AtW65jTx_oySb

 

Teil 2
https://www.youtube.com/watch?v=__1pMuv_8UI&index=7&list=PLyhaplbyvAWxVsvazP14AtW65jTx_oySb

 

Weitere Informationen:

Das rätselhafte Bienensterben
http://rettetdiebienen.blogspot.de/

Hier finden Sie eine Liste der Bienenweidepflanzen
http://www.hauenstein-rafz.ch/de/pflanzenwelt/sammelsurium/Bienenweidepflanzen.php

Kaufen Sie auch keine Hybridpflanzen – diese geben keinen Nektar ab. Lassen Sie im Garten eine „wilde“ Ecke stehen und verzichten Sie dort auf den "englischen Rasen"! Lassen sie sich Zeit mit Rasenmähen und geben Sie den Pflanzen die Möglichkeit, für die Insekten da zu sein!

Viel Freude beim Gärtnern und Bienen schützen wünscht Ihnen im Namen der Flora und Fauna,

Ihr Badmöbel Weileder-Team!

 

 

 

 

 

11 Mai 2016

Eisheilige und ihre Bedeutung

Frostige Gesellen im Mai

Heuer besuchen uns die Eisheiligen pünktlich zum Pfingstfest. Eine alte Bauernregel besagt, dass diese Tage jährlich im Mai aufs Neue in Form von Kälte und Regen, sogar mit Bodenfrost im Gepäck, nach den ersten warmen Tagen, die uns meist schon verwöhnt haben, möglich sind! Dann heißt es wachsam zu bleiben und Gewächse, die bereits auf der Terrasse oder auf dem Balkon die Sonne schnuppern durften, wieder ins Haus zu holen, um sie während dieser Tage und Nächte vor Frost zu schützen.

Es gibt (regional unterschiedlich drei, vier oder fünf) Eisheilige. Zurückzuführen auf die Gedenktage von Heiligen im Wonnemonat Mai. Diese sogenannten Eisheiligen zählen zu den Wetterheiligen, welche Bischöfe und Märtyrer im 4. oder 5. Jahrhundert waren.

Die Eisheiligen und ihre Gedenktage

1.   Mamertus, Bischof von Vienne – 11. Mai

2.   Pankratius, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai

3.   Servatius, Bischof von Tongeren – 13. Mai

4.   Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai

5.   Sophia, frühchristliche Märtyrin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai

Mamertus, gilt nur in Norddeutschland als der erste Eisheilige, in Süddeutschland und Österreich ist der erste Eisheilige Pankratius, da dort die Kälte aus dem Norden erst einen Tag später eintrifft.

Bauernregeln und das Klima

Auch wenn Anfang Mai das Wetter oft schon sehr warm sein kann, ist die Wetterlage noch so unstabil, dass gerade bei klarem Himmel die nächtlichen Temperaturen zu Bodenfrost führen können. Die Bauernregeln besagen, dass das Frühlingswetter erst stabil wird, wenn die "kalte Sophie" überwunden ist. Also durfte die Aussat erst nach der kalten Sophie erfolgen.

Auch wenn lange Messreien keinen stetigen Bodenfrost im Mai anzeigen, zeigt sich mit überwiegender Mehrheit der Jahre Bodenfrost im Mai, oft mehr als zwei Tage andauernd. Trotzdem sollte man die Bauernregel wegen der heutigen Klimaveränderung nicht mehr so genau sehen, da diese Regel wohl aus der mittelalterlichen Kälteperiode stammt.

Bauernregeln und Sprichwörter

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Bauernregeln und Sprichwörter entwickelt, die auf die Eisheiligen Bezug nehmen:

· Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz.

· Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.

· Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist.

· Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein.

· Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie.

· Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder.

· Pflanze nie vor der kalten Sophie.

· Mamerz hat ein kaltes Herz.

· Die kalte Sophie macht alles hie. (bairisch: hie = hin, kaputt)

· Mamertius, Pankratius, Servatius bringen oft Kälte und Verdruss.

 

In früherer Zeit, als es noch keine Wetterbericht gab, waren Bauernregeln wichtig und stets eine große Hilfe, so konnten z. B. Ernteverluste bereits mit verzögerter Aussaat vermieden werden.

Auch wenn die Eisheiligen nicht in jedem Jahr pünktlich vor der Türe stehen oder vielleicht auch einmal ganz ausfallen, es ist immer von Vorteil, das Wetter zu beobachten.

Genießen Sie die kühleren Tage doch einfach in Ihrem wohlig warmen Badezimmer und gönnen Sie sich Wellness-Anwendungen oder ein wohltuendes Kräutervollbad.

Wir wünschen Ihnen angenehme Pfingsten – egal, wie das Wetter wird!

Ihr Badmöbel Weileder-Team!

 

02 Dez 2015

Lasst uns froh und munter sein...

Nikolaus und Krampuss – früher und heute

Früher, hier erzählt vor ungefähr vor 50 Jahren, war es am 5. und 6. Dezember noch ganz anders als in der heutigen Zeit, in der Eltern einen ehrenamtlichen "Nikolaus" bei den Gemeinden und gemeinnützigen Institutionen zu sich nach Hause bestellen, um ihre Kinder zu überraschen.

Freilich haben auch heute noch so manche Kinder große Ehrfurcht vor dieser, vorwiegend mit rot oder golden glänzendem Mantel, weißen Handschuhen und Bischofsmütze gekleideten großen Gestalt, welche mit weißem Wattebart und wuscheligen Augenbrauen in die Stuben kommt und mit dem großen goldenen Bischofsstab Eindruck schindet.


In der anderen Hand ein großes, schweres Buch, das im goldenen Einband schimmert und welches voller Geheimnisse und guter oder weniger guter Gepflogenheiten jener Kinder steckt. Die Eltern haben natürlich dem Nikolaus schon vorher erzählt, was er vorzulesen hat und was er tadeln oder gutheißen solle.

Die Kinder wundern sich immer wieder von Neuem, woher denn der heilige Nikolaus das wohl weiß und versprechen Besserung fürs nächste Jahr, was ihnen auch nicht schwerfällt, wenn Sie auf den riesengroßen Jutesack blicken und voller Vorfreude an das Geschenk denken, welches der Nikolaus zum Schluss herausholt, nachdem die Kinder ihm ein schönes Nikolauslied vorgesungen oder brav ein auswendig gelerntes Gedicht aufgesagt haben. Besonders stolz war das Kind, welches den Bischofsstab halten durfte.

In manchen Gegenden wird der Nikolaus auch heute noch von seinem Krampuss begleitet, den es früher gab. Damals waren die beiden aber noch nicht zusammen unterwegs.

Entweder kam nur der gute Nikolaus und beschenkte die Kinder oder der Krampuss, denn "böse" Kinder bzw. Kinder, die das ganze Jahr über Schabernack getrieben haben, hatten keinen Besuch vom heiligen Nikolaus sondern nur vom Krampuss, wie er in Bayern genannt wird. Weit verbreitet heute auch als "Knecht Ruprecht" bekannt. Der Krampuss war ganz schwarz gekleidet mit einem dicken Gürtel um den Bauch und hatte das Gesicht voller Ruß, durch das er mürrisch blickte. Er bewegte sich schlürfend und in geduckter Haltung auf einen zu. Ein schauderhafter Anblick. Er hatte nebst einer langen Rute und einer schweren Eisenkette zwar auch einen großen Sack dabei aber nicht für den Zweck, Geschenke darin zu verstauen sondern um die Kinder, die eine Strafe verdient haben, in den Sack zu stecken und diese dann mitzunehmen. Besonders arge Sprösslinge wurden vorher auch noch mit der Rute "bestraft". Da hat sich so manches Kind, besonders jenes, welches ein schlechtes Gewissen quälte, schnell unter Tischen und Bänken verkrochen, um der Strafe zu entkommen aber es gab leider kein Entrinnen.

 

Krampus im Jahr 1953

Ein paar Jahre später erst kamen Nikolaus und Krampuss zusammen zu den Kindern. Der Nikolaus hatte, wie auch heute, das geheimnissvolle Buch dabei und der Krampuss war sein Knecht (woher der Name Knecht Ruprecht stammt), welcher den Jutesack tragen musste und den Nikolausstab halten musste, während der Nikolaus aus dem Buch las. Die Rute war noch präsent, die der Krampuss immer noch bei unartigen Kindern zückte. Im Jutesack waren seinerzeit meist Äpfel und Nüsse als Gabe für die Kinder. Es gab keine Schokolade oder Spielzeug. Die Kinder waren seinerzeit noch so ehrfurchtsvoll und zum Teil furchtsam und waren froh, wenn sie etwas aus dem Sack erhaschen konnten.

Mehr über Krampusse und deren Sagen können Sie in Büchern von Sepp Probst lesen. Eine kleiner Ausschnitt lautet: "Heute sind Krampusse besonders im bayerischen Wald auch als Perchten bekannt. Es gibt die schönen und guten Perchten und die hässlichen und bösen Perchten, welche dort als Krampusse bezeichnet werden. Die guten Perchten waren gern gesehen, sie vertrieben den Winter oder das Böse aus den Dörfern. Wer sie berührt, hat im nächsten Jahr viel Glück. Diese "gute" Art ist aber im Bayerischen Wald nicht bekannt. Im Bayerischen Wald war es düster und so trieben nur die bösen Krampusse ihr Unwesen. Es sind böse untote Dämonen mit langen Krallen aus uralten Zeiten. Sie haben in den Rauhnächten freien Lauf. Alte Überlieferungen berichten, dass es einst die alten Götter der Menschen waren. Ihnen gehören die Rauhnächte. Hier suchen sie nach Menschen, die sich nicht an die Rauhnachtsgebote halten und sich nach dem Abendläuten im Freien aufhalten".

Böse Perchten (Krampusse)

Wir wünschen einen frohen Nikolausabend.

Ihr Badmöbel Weileder-Team!

25 Aug 2015

Hausmittel sparen den Einsatz von Chemie bei der Pool-Pflege

Natürliche Pool-Pflege

Was gibt es schöneres, als im eigenen Garten einen Pool sein Eigen zu nennen. Je nach Größe beinhalten Schwimmpools tausende von Liter Wasser, die sauber gehalten werden müssen. Hierfür bietet der Markt unterschiedlichste Mittel, wie Chlor und allerlei an Chemikalien aber auch mit einfachen Hausmitteln können Sie Ihren Pool sauber halten und so Chemie einsparen. Wir zeigen Ihnen, wie:

Algen oder Eisenverfärbungen

Gegen Algenwachstum gibt es zwar spezielle Algenmittel, sog. Algizide, jedoch enthalten diese schädliche Substanzen, wie einige Chemikalien und Biozide, auf welche man verzichten könnte.

Ist ihr Pool stark veralgt, kann mit Hilfe von Ascorbinsäure (Vitamin C) Abhilfe geschaffen werden. Auch kann es gegen Braunfärbung (zu hoher Eisengehalt) helfen.

Algen benötigen Nahrung, um sich zu vermehren. Bei optimal gepflegtem Poolwasser ist der Einsatz dieses Mittels meist nicht notwendig. Aber wie gelingt die optimale Wasserpflege?

Wichtig ist eine gute Filterpumpe

Poolsets, die es zu kaufen gibt, haben oft einen einfachen Kartuschenfilter im Gepäck. Sie sollten lieber auf eine gute Sandfilteranlage vertrauen, denn damit werden Algen, Keime und Schmutzpartikel durch Quarzsand besonders gut heraus gefiltert und sie können so auf die Neutralisierung dieser Partikel mit Chemikalien verzichten.

Ein optimaler PH-Wert ist unerlässlich

Um den optimalen PH-Wert zu ermitteln nehmen Sie Teststreifen, die es im Großpack günstig zu kaufen gibt. Der PH-Wert ist wichtig für eine gute Wasserqualität und spart den Einsatz von Chlor. Er sollte zwischen 7,0 und 7,4 liegen. Mit Hausmitteln können Sie den PH-Wert senken. Mit einem natürlichem PH-Senker-Granulat gelingt dies gut. Aber auch mit Essig können Sie den PH-Wert senken, jedoch wird durch die Säure das Wachstum von Bakterien wieder angeregt, welches dann mit Filter und Chlor erneut eingedämmt werden muss.

Um den PH-Wert anzuheben gibt es professionelle Mittel, die Natriumcarbonat (Soda) enthalten. Um Geld zu sparen, können Sie ebenso gut zum günstigen Waschsoda greifen.

Chlor und Sauerstoff - nur so viel als nötig

Um Keime im Wasser fernzuhalten, sind Chlor und Sauerstoff unerlässlich. Chlor ist leichter anzuwenden als Sauerstoff. Beide Mittel sind im Prinzip unschädlich. Jedoch kann der Einsatz gering gehalten werden, wenn der PH-Wert stimmt und die richtige Filteranlage genutzt wird. Mehr, als die angegebene Mindestmenge wird dann nicht benötigt.

Zu guter Letzt: nutzen Sie Ihren Pool so oft als möglich

Schmutz und Algen, die sich bei nicht optimal eingestelltem PH-Wert bilden können, setzen sich am Beckenboden und an den Wänden ab, besonders wenn der Pool selten genutzt wird. Wenn Sie Ihren Pool regelmäßig benutzen, werden diese Teilchen aufgewirbelt und können so durch die Sandfilteranlage gelangen. Planschen Sie also täglich so richtig, damit sich alles von den Wänden lösen kann.

Sie sehen also, mit ein paar Tricks können Sie den Einsatz von Chemie deutlich reduzieren.

Eine schöne Badezeit wünscht Ihnen

Ihr Badmöbel Weileder-Team

16 Dez 2014

Richtig schenken – ohne Stress!

Richtig schenken – ohne Stress!

Weihnachten ist immer mehr zum Fest der Geschenke, statt zum Fest der Liebe geworden. Freude zu verschenken wird mit Materiellem verwechselt und so kommt es alle Jahre wieder zum "Geschenke-Kauf-Stress", dem man sich nicht unbedingt aussetzen muss. Es gibt einige Alternativen! Sollten Sie noch eine gute Idee für ein besonderes Geschenk brauchen – wir geben Ihnen ein paar Tipps, wie Sie Freude (ver)schenken können, die auch ankommt...

 

Ein Fest der Freude

So kennt man den Spruch! Aber was ist Freude? Freut man sich nicht auch über die kleinen Dinge, besonders über etwas, wo an den Beschenkten "wirklich" gedacht wurde? Und freut man sich selber oft nicht noch mehr, wenn man die passende Überraschung überreicht hat. Es geht nicht darum, das kostspieligste sondern das beliebteste Geschenk zu finden. Eine sinnvolle Kleinigkeit, wie zum Beispiel Selbstgemachtes, etwas, wobei sich der Schenker auch was dabei gedacht hat, etwas, wofür sich der Schenker vielleicht auch "ins Zeug legen" musste. Das sind die wahren "Gaben" an die Lieben! Es sollte wirklich nicht nur ums Geld gehen sondern um die Freude und ums Staunen!

Wichteln – toll für Gruppen oder Arbeitskollegen

Ein Brauch, der sich Wichteln nennt, gleicht mehr einer Verlosung. So zieht man den Namen eines Teilnehmers, für den es gilt, ein Geschenk mit vorher allgemein festgelegtem Wert zu kaufen. Wesentlicher Vorteil des Wichtelns ist, dass durch die zufällige Zuordnung von Schenkendem und Beschenktem alle Gruppenmitglieder und Kollegen gleichgestellt werden (jeder muss genau ein Geschenk machen und erhält auch genau ein Geschenk). Keiner wird benachteiligt oder bevorzugt. Nachteil: Die Geschenke haben meist nichts mit den Wünschen des Beschenkten zu tun. Es geht lediglich darum, zu überraschen und sich überraschen zu lassen und ums Rätsel, wer der Schenker war.

Wichteln für die Familie

Eine etwas andere Art von Wichteln ist, dass jedes Familienmitglied die Aufgabe hat, für den Jenigen, dessen Namen vorher gezogen wurde, ein Geschenk zu kaufen, zu basteln oder einen Gutschein zu kreieren. Entscheidend dabei ist aber, sich wirklich Gedanken zu machen, vielleicht lässt sich herausfinden, was dem zu Beschenkenden am meisten Freude machen würde. Dabei spielt der Einsatz und der Preis keine Rolle. Jeder so, wie er kann. Nicht mehr nur die Eltern sind jetzt dafür verantwortlich, was unter dem Gabentisch liegt sondern jeder ist gefragt und muss sich etwas sinnvolles einfallen lassen. Persönlicher können Geschenke kaum sein.

Gutscheine – raffiniert und durchdacht

Meist birgt ein Gutschein einen vorfinanzierten Wert, wofür dann selbst ein Geschenk nach Wunsch angeschafft werden kann. Vorgefertigte Geschenk-Gutscheine gibt es in vielen Geschäften zu kaufen. Sie sind sehr praktisch, da man sich so sicher sein kann, dass das Geschenk nicht "danebengeht" aber sie sie sind in etwa genauso unpersönlich, wie Geldgeschenke und sie haben nicht umsonst den Ruf, das Geschenk "der letzten Minute" zu sein. 

Doch Gutscheine sind im Prinzip nicht verkehrt, wenn man sie selbst liebevoll gestaltet und einen individuellen "Wert" damit verschenkt. Das kann z. B. ein Versprechen sein, eine Gefälligkeit, eine Einladung, eine Reise, Eintrittskarten und vieles mehr. Der Gutschein sollte in jedem Fall etwas Besonderes sein und genau für die jeweilige Person "zugeschnitten".

Als "treffsicheres" Geschenk kann ohne weiteres auch was Praktisches gemeint sein, das vielleicht schon länger benötigt wird. Die Rede ist hier nicht unbedingt vom traditionellen Bügeleisen für die Hausfrau oder Mutter sondern von etwas ganz Besonderem, womit man lange Freude hat...

Tolle Badmöbel vielleicht? Damit schenken Sie Freude – und das für jeden Tag, immer wieder aufs Neue!

Ihr Badmöbel Weileder-Team! 

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04 Dez 2014

Barbara-Zweige bringen Glück

Barbara-Zweige bringen Glück

"Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da", verspricht eine alte Bauernregel. Am Barbaratag, also am 4. Dezember, werden Zweige von Blütenhölzern wie beispielsweise Forsythien, Kirschen oder Apfel geschnitten und ins Haus geholt. Ein Brauch, der schon lange Zeit Tradition hat...

Ein Barbarazweig ist je nach Brauchtum oder Gegend ein Zweig vom Apfel-, Kirsch-, Birken-, Pflaumen-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Rotdorn-, Holunderbaum oder vom Forsythienstrauch. Dieser sollte dann bis zum Heiligabend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit Blüten-Schmuck in die Wohnung bringen. 

Glück im kommenden Jahr

Barbarazweige, früher auch oft als Barbarabäume bezeichnet, sind Zweige, die nach einem alten Brauch um den 4. Dezember, dem Gedenktag der hl. Barbara (Barbaratag) geschnitten werden sollen und in einer Vase in der Wohnung zum Blühen gebracht werden.

Das Aufblühen der Barbarazweige soll Glück im kommenden Jahr bringen. Man hört auch vom Brauch, wo die jungen Mädchen jeden einzelnen Zweig mit dem Namen eines Verehrers versehen. Welcher Zweig zuerst blüht, ist der "Namens-Zweig" des Bräutigams. Barbarazweige wurden aber auch für verschiedene Orakel verwendet und er wird auch "Barbarabaum" genannt, der seit dem 13. Jahrhundert schriftlich nachgewiesen werden kann; er galt auch in verschiedenen Kulturen als Lebensrute. 

Die heilige Barbara

Der Brauch geht auf eine Überlieferung von der Heiligen Barbara zurück, nach der sie auf dem Weg in das Gefängnis mit ihrem Gewand an einem Zweig hängenblieb. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser und er blühte genau an dem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde.

Barbara gilt im christlichen Glauben daher als Schutzpatronin der Gefangenen, Sterbenden, der Bergleute, der Geologen, der Glöckner, der Architekten und Ersthelfer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps für die Blüte

Sie sollten einiges beachten, damit die Knospen an Weihnachten auch wirklich zu blühen beginnen:

  • Da die Knospen einen Kältereiz brauchen, müssen die Sträucher und Bäume vor dem Schnitt mindestens eine Frostphase hinter sich haben.

  • Gewöhnen Sie die Zweige langsam an die Wärme im Haus und stellen sie sie für einen Tag in den Keller oder in den kühlen Hausflur.

  • Förderlich für die Blüte ist ausserdem ein warmes Wasserbad, in dem die Zweige für einen halben Tag ganz untergetaucht werden, damit die Knospen später gleichzeitig aufgehen können. 

  • Sobald die Zweige anfangen zu blühen, stellen Sie sie weg von der Heizung auf ein kühleres Fensterbrett, um zu verhindern, dass die Blüten austrocknen.

          (Diese wertvollen Tipps wurden zur Verfügung gestellt von Rosi Eder.)

Holen auch Sie sich ein paar Zweige ins Haus und erfreuen Sie sich an den Blüten, die Ihnen nicht nur Glück verheißen sollen sondern zu Weihnachten auch einen Hauch Frühling in die Stube bringen. Auch ein Fensterplatz in Ihrem Badezimmer bietet sich hierfür hervorragend an!

Ihr Badmöbel Weileder-Team!

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26 Nov 2014

Seit wann gibt es Adventskalender?

Seit wann gibt es Adventskalender?

Der Adventskalender ist seit jeher ein volkstümliches Zählmaß vom 1. Dezember bis zum Heiligabend. Er lässt 24 Tage lang aufgeregte und neugierige Kinder staunen aber auch für so manchen Erwachsenen gehört er immer noch in die Vorweihnachtszeit, wie die Butter aufs Brot. Am gängigsten ist eine mehr oder weniger dicke, mit weihnachtlichen Abbildungen versehene Pappkartonage, die hinter 24 Türchen jeweils eines der verschiedenen Schokofiguren in einer Kunststoffform beherbergt. Am 24ten öffnet man dann zumeist ein Doppeltürchen und erbeutet das größte Schokoladenstück. 

 

Foto: Adventskalender von Milka

Wie sieht er heute aus?

Nicht nur mit Schokolade und Süßigkeiten sondern inzwischen auch mit allen erdenklichen Utensilien, angefangen von Spielzeug bis hin zu Parfums, Schnappsfläschchen, Bierdosen, Schmuck, usw. sind sie heutzutage gefüllt. Für jeden "Geschmack", jedes Alter und jeden Bedarf.

Erinnerungen

Was aber hat das denn noch mit der wahren Bedeutung der Adventszeit zu tun? Viele können sich sicher noch daran erinnern, als der Adventskalender den Zweck hatte, die besinnliche Stimmung zu heben und das "Warten aufs Christkind" für die Kinder zu verkürzen. Seinerzeit war alleine die Aufmachung des Kalenders bedeutungsvoll, war man schon alleine vom Anblick der liebreizenden weihnachtlichen Abbildungen, die sich hinter den Türchen befanden, begeistert. Zudem war der Kalender sehr romantisch illustriert, voller Glitzer und Glimmer, hat gefunkelt, wie ein geschmückter Weihnachtsbaum und war eine richtige Zierde an den Wänden.

 

Foto: aus dem Nachlass von Marianne Schneegans, 1946; CC-BY-SA-3.0-de

Von wegen früher: Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt, seit wann es diesen "Adventsbrauch" denn schon gibt bzw. wo er seinen Ursprung hat? Wir haben etwas recherchiert und sind selbst überrascht, welchen Weg er bis heute genommen hat.

Die Geschichte des Adventskalenders

Bereits im 19. Jahrhundert gab es den ersten selbstgebastelten Adventskalender. Das dürfte so um 1851 gewesen sein. In dieser Zeit hängten z. B. auch die protestantischen Familien nach und nach 24 Bilder an die Wand oder man hat 24 Kreidestriche auf die Türe gemalt, wo die Kinder jeden Tag einen wegwischen durften, während bei katholischen Familien täglich ein Strohhalm in die Krippe gelegt wurde.

 

Foto: Im Lande des Christkinds 1903, Nachdruck 1915

Bis 1920 gab es einige verschiedene Varianten und erste, wunderschön gestaltete Kalender, allerdings noch ohne Türchen. Kurz darauf verbreiteten sich schließlich Kalender, wo man Fensterchen öffnen konnte und auf einer zweiten, angeklebten Papier- oder Pappschicht ein Bild zu sehen war.

Der heutige am meisten verbreitete Adventskalender ist vermutlich einem evangelischen Pfarrer zu verdanken, der die Idee einer lithografischen Anstalt aus München abgewandelt hat und hinter 24 Türchen Gestalten aus den biblischen Geschichten versteckt hat.

Ab den 1950ern wurde der Adventskalender schon zum Massenartikel, da er preisgünstig angeboten wurde. Die Motive waren zumeist Szenerien in romantisch verschneiten Dörfern. Das größte Fenster am 24ten war schließlich eine festliche Krippenszene.

Sehr schade, dass man von diesen romantisch verträumten Adventskalendern abgekommen ist, war er doch für Kinder etwas ganz besonderes und es kam nicht auf den Inhalt an sondern auf die Besinnung!

Bald schon wird das erste Türchen geöffnet. Was wird sich wohl dahinter verstecken?

Ihr Badmöbel Weileder-Team!

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28 Okt 2014

Happy Halloween

Rund um den Halloween   Kürbis!

Kürbisse gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, viel älter als Mais und Bohnen. Dabei wurden diese drei Gemüsearten früher – teilweise auch heute noch – als perfekte Mischkultur bei den Indios in Mittelamerika angebaut: Der Mais dient der kletternden Bohne als Halt. Der Kürbis beschattet mit seinem Blattwerk den Boden und verhindert die Wasserverdunstung. Bei dem Indianerstamm der Navajos war der Kürbis eine heilige Pflanze.

Herkunft und Botanik der Kürbisse

Zur Zeit der Entdeckung Amerikas  gab es bereits züchterisch bearbeitete Kürbisse. Christoph Kolumbus beschrieb den Kürbis als wichtigste Nahrungspflanze der Indios und Azteken, und in Amerika ist die Begeisterung für Kürbisse bis heute ungebrochen. Durch die Seefahrer gelangten schon bald nach der Entdeckung Amerikas Samen einiger Arten an europäische Fürstenhöfe und in die Klostergärten, z.B. auch die „Ufos“. Diese „neuen“ Kürbisse verdrängten die bis dahin in Europa kultivierten Flaschenkürbisse der Gattung Lagenaria. 51 Jahren nach der Entdeckung Amerikas wird erstmals ein amerikanischer Kürbis in der deutschen Literatur erwähnt („New Kreuterbuch“ von Leonhart Fuchs).

Die Flaschenkürbisse stammen vermutlich aus den tropischen Regionen von Zentralafrika. Durch die Meeresströmung gelangten Früchte mit keimfähigen Samen nach Südamerika. Archäologische Funde besagen, dass schon vor 12.000 Jahren der Flaschenkürbis in Peru, vor 9.000 Jahren in Mexiko und vor 5.000 Jahren in Ägypten bekannt war.

Von Botanikern wird der Kürbis als eine Panzerbeere bezeichnet. Der Kürbis ist die Pflanze mit den größten Beeren und größten Samen. Mit über 90 % Wassergehalt gehört der Kürbis zu den wasserreichsten Gemüsearten. Sein deutscher Name leitet sich vom lateinischen Corbis = Korb, Gefäß ab.

Kürbisse zählen zu den Fruchtgemüsen, sind einjährige Pflanzen und einhäusig, blühen aber getrennt geschlechtlich. Das bedeutet, dass sich auf einer Pflanze männliche und weibliche Blüten (zu erkennen an dem kleinen Fruchtansatz) befinden. Die weiblichen Blüten müssen durch Insekten –vorwiegend sind es Bienen – bestäubt werden.

Geschichte

Derzeit erleben Kürbisse eine wahre Renaissance. Nicht zuletzt dadurch, dass in den vergangenen Jahre der amerikanische Brauch des Halloween (31. Oktober) in Europa Einzug gehalten hat. Doch Kürbisse haben wesentlich mehr zu bieten. Durch ihre ernorme Formen- und Farbenvielfalt, die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Zubereitungsmöglichkeiten und nicht zuletzt durch die unproblematische Anbauweise sind dieses Fruchtgemüse hervorragend für die Gartenkultur geeignet.

Bei uns werden Kürbisse heute häufig wegen ihres Zierwertes angebaut. Es gibt wohl kein anderes Gemüse auf der Erde, das uns in so vielgestaltigen Erscheinungsformen begegnet wie der Kürbis. Neben den glattfrüchtigen Sorten gibt es auch solche, die gerieft sind, oder deren Oberfläche mit warzenähnlichen Ausbuchtungen bestückt sind. Neben roten und orangen Kürbissen findet man auch welche mit grünen, bläulichen und schwarzen Früchten und solche mit Streifen, Flecken oder netzartigen Mustern. Kürbisse können rund, oval, flaschenförmig oder gar wie ein UFO ausgebildet sein. Neben wahren Riesen mit mehreren hundert kg Gewicht, existieren Arten und Sorten, die klein wie Mandarinen sind. Fast alle Kürbisse sind genießbar, doch sollte man immer einige für Dekorationszwecke zurückhalten.

Kürbisarten und Halloweensorten

Aufgrund der Vielfalt (100 verschiedene Gattungen, über 850 Arten), ist die botanische Einteilung von Kürbissen nicht ganz einfach. In Katalogen von Hobbyzüchtern ist ein vielfaches an Sorten zu finden! Die richtigen Halloween Kürbisse nennen sich Riesenkürbisse oder amerikanische Halloween Kürbisse und tragen den Namen: "Big Max", "Dills Atlantic Giant" und "Sankt Martin".

Sie gehören zu den sogenannten Winterkürbissen, die im Herbst geerntet, sehr haltbar und durch ihre harte, ungenießbare Schale oft sogar über Monate lagerfähig sind.

Halloween und seine Geschichte

Halloween wird am Abend des 31. Oktobers gefeiert, derzeit überwiegend in den USA und auf den Britischen Inseln, aber zunehmend auch bei uns. Das Fest ist im anglo-amerikanischen Kulturkreis fast so beliebt wie Weihnachten. Schon Wochen vorher werden Häuser und Gärten mit ausgehöhlten Kürbissen, in die möglichst gruselige Fratzen hineingeschnitzt sind, dekoriert, und mit anderen gruseligen Accesoirs wie fluoreszierenden Skeletten. Vom Halloween-Zubehör lebt inzwischen eine ganze Industrie. Wenn es dann am 31.10. dunkel geworden ist, ziehen mit gruseligen Kostümen verkleidete Kinder und Jugendliche mit einer Kürbislaterne gruppenweise von Tür zu Tür. Gespenster, Gerippe und Laternen aus Kürbisgesichtern schrecken sie nicht ab, an der Haustür zu klingeln.

Mit frechen Sprüchen  („Trick or Treat, smell or feed, we want something good eat“) fordern sie Süßes ein; falls sie nichts bekommen, treiben sie manch unangenehmen Schabernack. Die Älteren feiern lieber im Haus ihre „Gruselparty“ (Haunted House-Party).

Dieses Fest geht auf sehr alte Bräuche zurück. Nach altem keltischen Glauben sollten in der Nacht zum Neuen Jahr, nach damaliger Zeitrechnung der 31.10., die Geister der im vergangenen Jahr Verstorbenen wieder ihre ehemaligen irdischen Wohnstätten aufsuchen, aber auch lebendige Körper suchen, von denen sie Besitz ergreifen wollen. Diese Geister wurden deshalb mit hässlichen Grimassen und durch Feuer erschreckt und sollten dadurch verjagt werden. Diese Tradition haben die alten Kelten, die Iren, Mitte des 19. Jahrhunderts mit in ihre neue Heimat Amerika gebracht.

Bekanntlich flohen sie aufgrund einer dramatischen Hungersnot nach Amerika. Dort gibt es noch heute sogenannte „Bring your own“-Parties, zu der jeder seinen eigenen Kürbis mitbringt und in geselliger Runde geschnitzt wird. Früher machten die Iren Umzüge mit ausgehöhlten Rüben. Da es in Amerika dann aber kaum Rüben gab, stiegen sie auf Kürbisse um. Der keltische Brauch an Halloween Feuer zu entfachen hielt sich in Schottland und Wales bis heute.

Kürbis schnitzen

Warum nun ausgerechnet ein Kürbis mit Licht zu Halloween? Dies beruht auf der Geschichte von dem irischen Geizkragen Jack. Der war so geizig, dass er mit seiner Habgier und List nicht nur Gott, sondern auch den Teufel verärgerte. So bliebt ihm nach seinem Tod Himmel und Hölle verwehrt, und er wurde verdammt, auf ewige Zeiten mit einer Laterne auf der Erde herumzuwandern, daher Jack-O‘-Latern (so heißt auch eine Kürbissorte). Um sich vor seinem unwillkommenen Besuch zu schützen, stellte man in der Nacht vor Allerheiligen ein Licht auf den Fenstersims.

Für solch einen „Jack-O‘-Latern“ sollten Sie einen möglichst großen, reifen Kürbis verwenden, der lässt sich leichter aushöhlen und das ausgehöhlte Material ist genießbar. Zuerst muss ein Deckel in den Kürbis geschnitten und ausgehoben werden.

Am besten wählen Sie für den Deckel eine eckige Form, das geht einfacher und der Deckel hält auch stabiler. Schneiden Sie in einem 45 Grad Winkel, damit der Deckel später eine Auflagefläche hat. Zum Sägen, Aushöhlen und Schnitzen gibt es sogar spezielles Werkzeug: kleine Sägen, Bohrer, Löffel. Dann wird das Fruchtfleisch ausgekratzt, bis nur noch die dicke, harte Schale (etwa 2 cm) steht. Die Kerne können Sie trocknen und dann trocken und kühl aufbewahren; sie sind das Saatgut für den nächstjährigen Anbau. Zum Schnitzen gibt es dann spezielle Vorlagen. Diese Vorlagen werden am besten kopiert und dann auf den Kürbis geheftet, die Konturen mit Nägeln markiert und später mit Filzstift nachgezeichnet und ausgesägt.

Fertig geschnitzte Kürbisse  halten sich am besten im Freien; je kühler, desto besser; aber frostfrei. Wenn die Schnittstellen mit Vaseline eingerieben werden, hält das Kunstwerk etwas länger. Wenn Ihr fertig geschnitzter Kürbis etwas vertrocknet aussieht, dann können Sie ihn in einem 2- bis 8-stündigen Wasserbad auffrischen, dabei aber regelmäßig kontrollieren, wenn die Früchte zu lange im Wasser liegen, platzen sie.   (Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) 

Wir wünschen freudiges "Gruseln" und Happy Halloween!

Ihr Badmöbel Weileder-Team!

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